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Tagungen

Thema: 'Umweltprüfungen und Verfahrenserleichterungen in der städtebaulichen Planung und Raumordnung'

Datum:Dienstag, 11. September 2018
Ort:

Veranstaltungshalle - Veranstaltungszentrum der Gartenschau Kaiserslautern


Zahlreiche Umweltprüfungen, die im Rahmen der städtebaulichen Planung und Raumordnungsplanung durchzuführen sind, können jeweils für sich, aber auch kumulativ im Rahmen der Planungsverfahren formalisierte Prüfungsanforderungen auslösen, welche diese Planungen zunehmend komplexer und aufwändiger machen. Besondere Anforderungen und eine hohe Komplexität bringt nicht nur das Nebeneinander verschiedener Umweltprüfungen mit sich, sondern auch der Umstand, dass im Bereich der Eingriffs-Ausgleichs-Regelung und im Bereich der Raumordnungsplanung aufgrund der teilweise parallelen Regelungszuständigkeiten von Bund und Ländern divergierende Rechtsentwicklungen und Systemlösungen auf Bundes- und Landesebene entstehen. Es ist deshalb durchaus verständlich, dass die Städte, Gemeinden und die Träger der Raumordnungsplanung bestrebt sind, die sich ihnen bietenden Planungs- und Verfahrenserleichterungen der §§ 13, 13a und 13b BauGB und der §§ 8 Abs. 2, 16 ROG sowie die Möglichkeiten der Abschichtung zu nutzen, um Geld, Zeit und Aufwand zu sparen. Diesbezüglich stellen sich in der Planungspraxis hinsichtlich der Anwendungsvoraussetzungen und Grenzen immer wieder eine Reihe von Fach- und Rechtsfragen, die Anlass geben sich mit ihnen im Rahmen der Fachtagung eingehender auseinanderzusetzen und fachöffentlich mit Experten zu diskutieren.

 

Die Fach- und Weiterbildungsveranstaltung richtet sich an Vertreter aller Fachdisziplinen, die mit Umweltprüfungen und mit der Durchführung städtebaulicher und raumordnungsrechtlicher Verfahren befasst oder davon betroffen sind, insbesondere Stadt-, Landes- und Regionalplaner, Mitarbeiter von Kommunalverwaltungen und Planungsbüros, Rechtsanwälte und Richter, aber auch Bauträger und Bauunternehmen sowie Investoren.

Die wissenschaftliche Leitung liegt in den Händen von Prof. Dr. Willy Spannowsky.

Programm

9.30 Uhr

Begrüßung

Prof. Dr. Willy Spannowsky, Technische Universität Kaiserslautern

9.45 Uhr

Das Nebeneinander verschiedener Umweltprüfungen

Dr. Holger Schmitz, Rechtsanwalt und Dipl. Geograph, Noerr LLP, Berlin

10.15 UhrDiskussion
10.30 UhrPause
10.45 Uhr

Das Auseinanderdriften von städtebaulicher und naturschutzrechtlicher

Eingriffs- Ausgleichs-Regelung
Prof. Dr.-Ing. habil. Stephan Mitschang,

Technische Universität Berlin

11.15 Uhr Diskussion
11.30 Uhr

Die FFH-Verträglichkeitsprüfung und die planungspraktische Bedeutung

des naturschutzrechtlichen Verschlechterungsverbots

Prof. Dr. Christian-W. Otto, Technische Universität Berlin

12.00 Uhr Diskussion
12.15 Uhr Mittagspause (Es wird ein kleiner Imbiss gereicht.)
13.15 Uhr

Die artenschutzrechtliche Prüfung in der städtebaulichen Planungspraxis

Jürgen Stoffel, L.A.U.B. Ingenieurgesellschaft mbH Kaiserslautern

13.45 Uhr

Diskussion
14.00 Uhr

Das beschleunigte Verfahren für Bebauungspläne der Innenentwicklung nach

§ 13a BauGB und seine Anwendungsgrenzen

Dr. Henning Jaeger, Stadtrechtsdirektor, Stadt Dortmund
14.30 Uhr Diskussion
14.45 Uhr Pause
15.00 Uhr

Die Einbeziehung von Außenbereichsflächen in das beschleunigte Verfahren nach

§ 13b BauGB im Konflikt mit dem Gebot der Reduzierung der

Freiraumflächeninanspruchnahme

Ass. jur. Christoph Mayer , LL.M., Wissenschaftlicher Mitarbeiter,

Technische Universität Kaiserslautern

15.30 UhrDiskussion
15.45 Uhr

Vorstellung eines Planungsbeispiels zu § 13b BauGB

Prof. Dr. Michael Koch, Planung+Umwelt, Planungsbüro, Stuttgart

16.05 UhrDiskussion
16.20 Uhr

Umweltprüfungserfordernisse und Verfahrensvereinfachungen im

Raumordnungsrecht nach dem ROG 2017 sowie Abschichtungsmöglichkeiten

Prof. Dr. Willy Spannowsky, Technische Universität Kaiserslautern

16.50 Uhr Diskussion und Schlussworte
17.00 Uhr Ende der Veranstaltung
               

Anfahrtsskizze Tagungsort Gartenschau Kaiserslautern