Professur für Stadtplanung

Verkehrskultur und Verkehrsmarketing

Ziel des Forschung Projektes „Verkehrskultur und Verkehrsmarketing“ ist die Erstellung eines Leitfadens für die stadtplanerische und politische Praxis mit richtlinientauglichen Gestaltungsvorschlägen, welche auf eine Veränderung des Mobilitätsverhaltens und eine gleichzeitige Erhöhung des Radverkehrsanteils abzielen. Dafür werden etablierte und innovative Infrastrukturmaßnahmen im In- und Ausland mithilfe einer zu entwickelnden Bewertungsmethodik auf ihre Wirksamkeit sowie ihre Umsetzbarkeit im begrenzten urbanen Raum untersucht.

Es wird aufgezeigt, wie sich Straßenräume verändern müssen, um eine konfliktfreie Interaktion von Radfahrenden mit dem motorisierten Verkehr zu ermöglichen. Außerdem werden Steuerungsinstrumente aus Stadt- und Verkehrsplanung sowie Verkehrstechnik dargelegt. Zentrale Bedeutung hat dabei die Frage, wie Städte und ihre öffentlichen Räume gestaltet werden müssen sowie welche zusätzlichen Maßnahmen (z. B. Marketing, Beteiligung und Bildung) ergriffen werden müssen, um den Radverkehrsanteil deutlich zu erhöhen und ein ausgewogenes Miteinander aller Verkehrsteilnehmenden zu erzielen.

Die Ergebnisse bieten Akteuren aus Planung und Politik eine wissenschaftlich fundierte Einordnung und Bewertungsbroschüre über die verschiedenen Radführungsformen und deren Wirkungen. Sie sollen die Grundlagen dafür legen, die RASt und weitere Regelwerke anzupassen.

Forschungsteam

Technische Universität Kaiserslautern, Lehrstuhl Stadtplanung, Fachbereich Raum- und Umweltplanung

Prof. Dr. Detlef Kurth
Dipl.-Ing Lutz Eichholz

 

Projektpartner:

Technische Universität Kaiserslautern - Lehrstuhl für Elektromobilität

Technische Universität Kaiserslautern - Institut für Mobilität und Verkehr

 

Förderung:

Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) 

 

Laufzeit:

02/2022 - 02/2024

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