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S+O Stadtumbau + Ortserneuerung

08/25 Abschlusspräsentation Masterprojekt

Im Sommersemester 2025 widmeten sich neun Studierende der Studiengänge Stadtplanung und Stadt- und Regionalentwicklung der Neuen Mitte in Oberhausen. Das Fachgebiet Stadtumbau und Ortserneuerung kooperierte dabei mit dem Fachbereich Städtebauliche Planung und Stadtgestaltung der Stadt Oberhausen.

Die Neue Mitte Oberhausen ist ein 140 Hektar großes, ehemaliges Industriegelände der Gutehoffnungshütte, welches im Zuge des Strukturwandels zu einem Einkaufs- und Freizeitzentrum entwickelt wurde. Zentrum des Gebiets ist das Westfield Centro Oberhausen – ein Einkaufszentrum mit 125.000 m² Verkaufsfläche und über 250 Geschäften. Um das Centro herum gruppieren sich weitere Einkaufs- und Tourismusnutzungen, wie ein Freizeitpark, ein Schwimmbad, eine Veranstaltungsarena und der international bekannte Gasometer.

Der Fokus des Projektes lag allerdings nicht auf dem Einkaufszentrum, sondern auf einem Teilbereich der Neuen Mitte, der von der Emscher im Norden, dem Ripshorster Garten im Osten, der Neuen Mitte im Süden und dem Kaisergarten im Westen begrenzt wird. Ziel war es für das Gebiet ein Entwicklungskonzept zu erarbeiten und dieses in verschiedenen Teilbereichen zu vertiefen.
Nach einer intensiven Einarbeitung in das Projektthema und der Analyse der bereitgestellten Planungsunterlagen, waren die Studierenden eine Woche vor Ort in Oberhausen. Sie nutzten die Zeit für Ortsbegehungen, ausführliche Bestandsaufnahmen, eigene Erhebungen und Gespräche mit verschiedenen Akteurinnen und Akteuren rund um die Neue Mitte.

Zum Abschluss des Projektes präsentierten die Studierenden überzeugende Ideen für insgesamt sechs Teilbereiche des Plangebiets, die in ein schlüssiges Gesamtkonzept eingebettet sind. Sie zeigen auf, wie durch verschiedene Maßnahmen der Freizeit- und Erlebnisfaktor des Gebiets - auch unter ökologischen und sozialen Gesichtspunkten - in Zukunft weiter gesteigert werden und die verschiedenen Teilbereiche besser miteinander verknüpft und angebunden werden können. Beispielhafte Themen sind die Verbesserung der Zugänglichkeit des Rhein-Herne-Kanals, die Arrondierung der sogenannten „Riwetho-Siedlung“, die Neugestaltung des Gasometer-Umfeldes oder die Reaktivierung eines brachgefallenen Eisenbahnreparaturwerkes.

Am 28. August 2025 um 17:00 Uhr werden die Studierenden ihre Ergebnisse in einer öffentlichen Präsentation im „Leerstand“ im Oberhausener Hauptbahnhof vorstellen. Im Rahmen dieser Abschlusspräsentation werden den Kooperationspartnern der Stadt Oberhausen der Abschlussbericht des Projektes sowie die erstellten Poster offiziell übergeben.

Info

Modul

Studienprojekt: Städtebauliches Entwerfen im Bestand

Kooperation

Stadt Oberhausen | Fachbereich Städtebauliche Planung und Stadtgestaltung

Betreuung

Prof. Dr.-Ing. Holger Schmidt

Dipl.-Ing. Ragna Körby

Niklas Körner, M.Sc.

Teilnehmende

Ann-Cathrin Wagner
Joshua Feinstein
Joshua Schmitt
Julian Kreinecker
Linus Kohm
Max Schmidt
Melissa Maurer
Nicolas Bard
Ulrich Roscher