Vernissage der Wanderaustellung "Stadtwende" am 21.10.2021 in Brandenburg an der Havel
Reform und Aufbruch, Sanierungsstau und Erhalt, Eigeninitiative und Opposition — die Altstädte der DDR waren Schauplatz von Ohnmacht und Verfall, aber auch dynamische Orte der gesellschaftlichen Aktivierung. Die Ausstellung »Stadtwende« beleuchtet die Kämpfe und Niederlagen um die Altstädte, ordnet sie ein und zeigt verschiedene historische Blickwinkel auf die stets aktuelle Frage »Wie wollen wir Leben?«
Die Ausstellung »Stadtwende« ist Teil eines kooperativen Forschungsprojektes der Technischen Universität Kaiserslautern mit der Bauhaus Universität in Weimar, dem Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung in Erkner und der Universität in Kassel. Das Projekt untersucht den Umgang mit der historischen Bausubstanz in ausgewählten Altstädten der DDR und verfolgt ihre Entwicklung bis in die 1990er Jahre.
Erste Ergebnisse sind in einer Wanderausstellung durch zehn ostdeutsche Städte mit historischen Altstadtkernen und Baubestand zu sehen. Am 21. Oktober 2021 wurde im Stadtmuseum in Brandenburg an der Havel die Wanderausstellung eröffnet.
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Links
Presse
Fernsehbeitrag SKB-Nachrichten aus Brandenburg (ab Minute 03:30)
Artikel in der Märkische Allgemeine Zeitung vom 21.10.2021