Fachbereich Raum- und Umweltplanung

Studentische Projekte - Masterstudiengänge


Masterstudiengang Stadt- und Regionalentwicklung

Masterprojekt 2018 „Landesgartenschau 2024 in Wangen: Neugestaltung des Festplatzbereiches als Entre zur Altstadt“

Betreuer: Prof. Dr. agr. Kai Tobias, Prof. h.c.* Dr.-Ing Karl Ziegler

Die Stadt Wangen mit rund 27.000 Einwohnern liegt im baden-württembergischen Teil des Allgäus. Im Jahr 2024 wird dort eine Landesgartenschau stattfinden. Im Zuge der Landesgartenschau werden verschiedene Teilbereiche der Stadt umgestaltet. Ein solcher Teilbereich, dem eine hohe Verknüpfungsfunktion zur Altstadt zukommt, ist der sogenannte Festplatz. Das Alltagsbild dieses „Platzes“ wird heute überwiegend durch die Verkehrsfunktion geprägt. Eigentliche Platzqualitäten mit entsprechender Gestaltung und urbanen Bau- und Nutzungsstrukturen fehlen. Eine gewisse Qualität erfährt dieser Bereich durch markanten, teilweise alleeartigen Baumbestand.


Im Rahmen des Studienprojektes wurde ein städtebauliches Konzept für den Platzbereich samt Umfeld erstellt. Für diese städtebauliche Planung wurden Untersuchungen und Zielvorgaben der Stadt mit Blick auf erforderliche Nutzungsansprüche sowie die notwendige Vernetzungen zur Altstadt beachtet.
Ein wichtiges Ziel der Stadt ist die Erhaltung des Festplatzbereiches für Feste, Veranstaltungen und Parken mit folgenden Flächenbedarfen:

  • Ca. 1.500 qm für Großzelt (35 x 40 m)
  • Ca. 1.500 qm für Rummelplatz (Autoscooter, Karussell, Stände/Buden etc.)
  • Ca. 350 Stellplätze

 

[*Georgian Technical University Tbilisi]


Masterprojekt 2017: Zukunfts( t )RAUM Huchting ! Entwicklungsperspektiven für den Stadtteil

Betreuer: Prof. Dr. Holger Schmidt

 

Im Sommersemester 2017 haben sich sechs Masterstudierende der Stadt-und Regionalentwicklung innerhalb ihres selbstorganisierten Masterprojekts mit Bremen-Huchting beschäftigt. Dieser Stadtteil im äußersten Westen der Hansestadt, ist sowohl randstädtische Wohnsiedlung als auch Dorf und weißt eine Vielzahl von sehr unterschiedlichen Handlungsbedarfen auf. Zusammen mit den Kooperationspartnern erarbeiteten die Studierenden innerhalb der Projektes eine Aufgabenstellung und leiteten ihre Lösungsansätze in einen integrierten Planungsansatz ab. Dafür wurden in einer Arbeitswoche vor Ort, mehrere Interviews, Bestandsaufnahmen und umfangreiche Analysen durchgeführt. Da ein selbst gewähltes Thema auch die eigenständige Projektorganisation erfordert, mussten zudem fortlaufend Termine vorbereitet und Meinungen ausgetauscht werden. Der höhere Lerneffekt rechtfertigte jedoch diesen Mehraufwand. Die Ergebnisse wurden der Öffentlichkeit im Rahmen eines Stadtspaziergangs und einer Ausstellung vor Ort präsentiert und sollen in die weitere Stadtteilplanung einfließen.


Masterprojekt 2016: „REALLABOR: Innenstadt und Smart Retail – Wie zukunftsfähig sind die in-nerstädtischen Einzelhandelslagen in Kaiserslautern?“

Betreuer: Prof. Dr.-Ing. Gerhard Steinebach

Der stationäre Einzelhandel ist seit jeher von Wandel und Umbrüchen geprägt. Auf Grund des technologischen Fortschritts und der zunehmenden Digitalisierung scheinen sich jedoch in immer kürzeren Abständen Veränderungen im Handel zu ergeben, die ihn nahezu unkalkulierbar machen. Insbesondere der demografische Wandel, der zunehmende Wettbewerbsdruck durch den Online-Handel, das veränderte Konsumverhalten sowie die Nutzung mobiler Endgeräte stellen den stationären Einzelhandel und damit die Innenstädte vor große Herausforderungen.

Im Rahmen des Studienprojekts soll für einen Teilbereich des zentralen Versorgungsbereichs der Stadt Kaiserslautern eine umfassende Einschätzung der Zukunftsfähigkeit vorgenommen werden. Diese umfasst methodisch:

  • eine grundlegende Auseinandersetzung mit den Anforderungen, die an zukunftsfähige innerstädtische  Einzelhandelslagen gestellt werden, und die Ableitung von Erfolgskriterien,
  • die Festlegung des Untersuchungsbereichs und Befragungen dort ansässiger Händler sowie städtischer Akteure,
  • die Auswertung und Einordnung der Ergebnisse bspw. in Form einer SWOT-Analyse.
  • Aufbauend auf der Analyse sollen erste Handlungsempfehlungen für die Stadt abgeleitet werden.

 


Masterprojekt 2016: "Strategien zur Reduzierung des Wohnungsleerstandes in Unterlüß"

Betreuer: Prof. Dr. Holger Schmidt

Derzeit sehen sich eine Vielzahl von Städten und Gemeinden mit akuten Wohnungsleerständen konfrontiert. Ein Beispiel hierfür ist die niedersächsische Gemeinde Südheide, genauer der Ortsteil Unterlüß, welcher laut Zensus 2011 eine Leerstandsquote von über 18% aufweist. Im Wesentlichen konzentrieren sich die Leerstände in der Gemeinde auf die im Zusammenhang mit der Ansiedelung der Firma Rheinmetall entstandenen ehemaligen Werkswohnungsbestände.

Durch eine umfassende Auseinandersetzung mit den örtlichen Gegebenheiten, insbesondere  mit denen des Wohnungsbestandes und Leerstandes, sowie den aktuellen und zukünftigen Bedarfen an den Wohnungsmarkt und das Leben in Unterlüß, sollen planerische Konzepte entwickelt und geeignete Maßnahmen aufgezeigt werden, mit denen der Wohnungsleerstand aktiv reduziert werden kann. Hierzu befassen sich die Studierenden vertiefend mit den Bereichen des Allgemeinen- und Besonderen Städtebaurechts sowie mit Themen der Immobilienwirtschaft.

Die aktive Arbeit in der Gemeinde vor Ort unter Einbeziehung der ansässigen Bürgerschaft stellt hierbei einen essentiellen Baustein des Studienprojektes dar, um zielführende und realistische planerische Maßnahmenvorschläge zu erarbeiten.

Die Ergebnisse des Projektes werden am 27.06.2016 in Unterlüß in einer öffentlichen Abschlusspräsentation den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde vorgestellt und diskutiert.

Auch die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt Mainz ist von dieser Entwicklung betroffen. Aktuell steht hier die Schließung von drei der vier Bundeswehrstandorte zur Debatte.

Ziel dieses Studienprojektes war daher die Erarbeitung eines Grundlagenberichts zur Vorbereitung eines städtebaulichen Wettbewerbs für das Areal der GFZ-Kaserne. In diesem Kontext wurde auf eine nachhaltige Folgenutzung der GFZ-Kaserne besonderer Wert gelegt.

Da diese jedoch nicht allein durch die gestalterische und inhaltliche Konzeption erzielt werden kann, sollten ebenfalls Anregungen für die Prozessgestaltung der Umnutzung des Untersuchungsgebietes gegeben werden.

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Masterprojekt 2013: Die "Grünmetropole"

Betreuerin: Prof. Dr.-Ing. Karina Pallagst

Die "Grünmetropole" ist ein Beispiel für grenzübschreitende Zusammenarbeit im deutsch-niederländisch-belgischen Grenzraum. Dieses Projekt bot den Studierenden daher die Möglichkeit, sich innerhalb eines kurzen Zeitraums mit 3 verschiedenen Ländern und ihren unterschiedlichen Planungskulturen und -prozessen sowie deren Zusammenarbeit auseinanderzusetzen.

Ziel des Masterprojektes war es, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der 'Grünmetropole' zu analysieren und zu bewerten. Es sollte herausgearbeitet werden was sich hinter dem Begriff grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Untersuchungsgebiet verbirgt.

Das heißt: wie funktioniert die Zusammenarbeit, was beinhaltet sie, was bewirkt sie? Welchen Mehrwert bringt die Kooperation für die einzelnen Partner? Gibt es Diskrepanzen zwischen Theorie und Praxis in der Zusammenarbeit?


Masterstudiengang Umweltplanung und Recht

Masterprojekt 2013: "Lärmaktions- und Luftqualitätsplanung im Ballungsraum Rhein-Main anhand des Beispiels der Stadt Hanau"

Betreuer: Prof. Dr.-Ing. Gerhard Steinebach

In der heutigen Zeit sind immer größere Teile der Bevölkerung durch Umweltprobleme belastet, die durch verschmutzte Luft oder Lärm hervorgerufen werden. 

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass am Tag jeder Dritte durch Verkehrslärm und nachts jeder Fünfte beim Schlaf gestört wird.

Ziel des Masterprojektes war es, Handlungsempfehlungen auf kommunaler Ebene für die Stadt Hanau zu erarbeiten, gerade auch im Hinblick auf die zweite Phase der Lärmaktionsplanung. Diese Maßnahmen dienen der Verringerung der Lärmemissionen von Straßen an den jeweiligen Konfliktpunkten.

Dabei stand die Erarbeitung eines Konzeptes im Mittelpunkt, das auch auf andere Konfliktpunkte übertragbar ist. Darüber hinaus wurde eine Strategie zur Öffentlichkeitsarbeit erstellt, die der Stadt Hanau eine breiter aufgestellte Information der Öffentlichkeit zu dem Thema Lärmminderung ermöglicht.

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