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Studentische Projekte

Bachelorstudiengang Raumplanung

Bachelorprojekt 2017: Strategien zur Wertschöpfung in touristischen Destinationen und ihre Wirkungen auf die Sicherung der Daseinsvorsorge-Untersuchung am Beispiel Mörsdorf und der Hängeseilbrücke Geierlay

Betreuer: Prof. Dr. habil. Gabi Troeger-Weiß

Im diesjährigen Bachelorprojekt des Lehrstuhls Regionalentwicklung und Raumordnung der TU Kaiserslautern setzen sich sechs Studierende der Raumplanung mit Strategien zur Wertschöpfung in touristischen Destinationen und ihrer Wirkung auf die Sicherung der Daseinsvorsorge auseinander. Im Zentrum der Untersuchung steht dabei die Hunsrück-Gemeinde Mörsdorf.

Seit der Eröffnung der 360 m langen und 100 m über den Abgrund gespannten Hängeseilbrücke Geierlay im Oktober 2015 hat sich die kleine 600-Einwohner-Gemeinde zu einem touristischen Anziehungspunkt entwickelt. Im ersten Jahr überquerten mehr als 300.000 Gäste die an den Saar-Hunsrück-Steig angebundene Brücke. Mit der Hängeseilbrücke entstand im ca. 1,8 km entfernten Ortskern das Besucherzentrum Geierlay mit angegliedertem Restaurant, einer Tourist-Information und Sanitäreinrichtungen. Außerdem wurden mehrere Besucher-Parkplätze errichtet. Aktuell fehlt es u.a. an gastronomischen Angeboten und Toiletten nahe der Brücke.

Ziel des Bachelorprojektes ist es, praxisorientierte Strategien und Projekte für touristische Angebote und Dienstleistungen an der Geierlay zu entwickeln, um die regionale Wertschöpfung zu erhöhen. Nach Möglichkeit sollen dabei die Wirkungen auf die Daseinsvorsorge und die Sicherung dieser entsprechend mitberücksichtigt werden.


Bachelorprojekt 2016: Erstellung eines Besucherlenkungskonzeptes für den Zoo Neuwied

Betreuer: Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Sascha Henninger

Der Zoo Neuwied ist in seiner Struktur wie die meisten Zoos in Deutschland im Laufe der letzten Jahre und Jahrzehnte stetig gewachsen. Aufgrund des fortwährenden Baus bzw. Anbaus neuer Gehege und Anlagen sowie die Erschließung des angrenzenden Geländes wurden diese Wachstumsprozesse nicht konzeptionell erarbeitet, sondern Stück für Stück ergänzt ohne einer besonderen Struktur zu folgen. 

Dies äußert sich immer wieder in einer gewissen Orientierungslosigkeit der Besucher, die durch unzureichende Kennzeichnungen möglicher Rundwege und fehlende Informationen über besondere Aktivitäten und Attraktionen, nicht alles in Augenschein nehmen können, was vor Ort geboten wird. 

Diese Ressourcen müssen für den Publikumsverkehr durch die Erarbeitung eines an den Standort und den Bedarf angepassten Besucherlenkungskonzeptes in den Fokus gerückt werden. 

Daher soll das Ziel des Bachelorprojektes darin liegen, ein entsprechendes Konzept zu entwickeln, um dem Besucher Orientierungshilfen an die Hand zu geben und die Attraktivität des Zoos in Neuwied zu steigern, sodass auch für die Zukunft der Erhalt des Zoos gesichert werden kann.  


Bachelorprojekt 2016: Umnutzung Gewerbestandort Hattingen - Planerische Strategien zum Umbau in ein gemischt genutztes Stadtquartier

Betreuer: Prof. Dr. Holger Schmidt

Gegenstand des Projekts

Südlich der Hattinger Innenstadt befindet sich ein Gewerbestandort der Firma O&K, dessen Hauptnutzungen in nächster Zeit aufgegeben werden. Aufgrund seiner zentralen Lage ist eine Nachnutzung sinnvoll und wünschenswert. Zunächst wird sich das Projekt mit der Einordnung der Fläche in das städtebauliche Umfeld etwas im Maßstab 1:5.000 befassen. Darauf aufbauend kann dann im M 1:2.000/ 1:1.000 der O&K Gewerbestandort genauer betrachtet werden um daraus Vorschläge für denkbare künftigen Funktionen und Nutzungen im Sinnen einer gemischten Nutzung abzuleiten. Fernen zu untersuchen wären auch die Verkehrsverhältnisse und die Lärmsituation. Es geht um die richtige Mischung von Wohnen, Dienstleistungen und kompatiblen gewerblichen Nutzungen und deren mögliche Zonierung.   

Das Studienprojekt soll u.a. folgenden Fragen nachgehen:  

  • Welche Rahmenbedingungen haben Einfluss auf die geplante Reaktivierung des Gewerbestandortes?  
  •  Welche Nachnutzungsoptionen (in Varianten) sind für den Standort angemessen und umsetzbar?  
  •  Welche planerischen Instrumente zur Sicherung des Konzeptes sind denkbar?   

Bachelorprojekt 2016: Nachverdichtungspotentiale in Wohngebieten – Typisierung, Testentwürfe und vergleichende Analyse

Betreuer: Prof. Dr.-Ing. Gerhard Steinebach

Bebauungsvorschlag und 3D-Modell

Hintergrund

In vielen deutschen Großstädten und Ballungsräumen besteht ein signifikanter Bedarf an Wohnungen, der durch Baufertigstellungen in den letzten Jahren bei weitem nicht gedeckt werden kann. Als wesentlicher Engpass wird immer wieder die Verfügbarkeit von geeigneten Bauflächenpotentialen genannt. Neben der Konversion und dem Wachstum von Siedlungsflächen durch Neuausweisung rückt die Nachverdichtung bestehender Wohngebiete in den Fokus. Diese Nachverdichtung kann sich in sehr unterschiedlicher Weise vollziehen. Ziel des Studienprojekts ist es, anhand ausgewählter Städte und Wohngebiete einen Überblick über das quantitative und qualitative Potential der Nachverdichtung von Wohngebieten zu gewinnen und an ausgewählten Beispielen die Machbarkeit auch entwerferisch nachzuweisen. 


Bachelorprojekt 2015: Entwicklung eines Sternenparks im Biosphärenreservat Naturpark Pfälzerwald

Betreuer: Prof. Dr. agr. Kai Tobias

Hintergrund

Die Aufhellung des Nachthimmels hat in den vergangenen Jahrzenten global kontinuierlich zugenommen. Durch künstliche Beleuchtungselemente tragen vor allem Ballungsräume, Industriegebiete und internationale Flughäfen sowie große, militärisch genutzte Areale zur Verschmutzung der Nacht bei. Gebiete mit natürlicher Dunkelheit werden aufgrund der allgegenwärtigen Nutzung solcher anthropogenen Lichtquellen immer seltener, zumal auch die technische Entwicklung immer höhere Lichtausbeuten bei deutlich verringertem Energieverbrauch ermöglicht. Um dem Phänomen der Lichtverschmutzung, also der Verschmutzung des natürlichen Lichts durch künstliches Licht, entgegenzutreten, werden auch in Deutschland verstärkt Gebiete gesucht, die dank ihrer natürlichen Dunkelheit als Sternenpark ausgewiesen werden können. In einer Durchführbarkeitsstudie im Rahmen eines Bachelorprojekts wurde im Sommer 2015 die prinzipielle Eignung des Biosphärenreservats Naturpark Pfälzerwald festgestellt. Seitdem werden von der Projektgruppe auf ausgewählten Flächen kontinuierlich Messungen und weitere Untersuchungen nach den Kriterien zur Anerkennung eines Dark Sky Parks durchgeführt.

Ziel und Aufgabe des Projekts

  • Aufklärung und Information über Lichtverschmutzung
  • Reduzierung der Lichtverschmutzung innerhalb des Biosphärenreservates durch die Kommunen
  • aktiver Beitrag zum Natur- und Umweltschutz mittels nachhaltiger und effizienter Beleuchtung
  • natürliche Dunkelheit zur Sternenbeobachtung
  • Einrichtung eines durch die International Dark Sky Association (IDA) anerkannten Sternenparks
SStandort Luitpoldturm, Blick Richtung Ramstein (ISO 6.400, Brennweite 50 mm, Belichtungszeit 30 Sek.)
SStandort Luitpoldturm, Blick Richtung Straßburg (ISO 6.400, Brennweite 50 mm, Belichtungszeit 30 Sek.)

Bachelorprojekt 2014: Revitalisierung der Dessauer Innenstadt

Betreuer: Prof. Dr.-Ing. Holger Schmidt

Nach einer flächigen Kriegszerstörung wurde das Dessauer Stadtzentrum mit einer weitreichend veränderten Bebauungsstruktur in den 1950er bis 1970er Jahren vor allem mit Wohnbauten wieder aufgebaut. Der Wiederaufbau folgte zunächst dem Leitbild der gegliederten und aufgelockerten Stadt, später sollte ein sozialistisches Stadtzentrum entstehen.

Mit dem Neubau des Rathauscenters auf dem ehemaligen zentralen Platz und mehreren ergänzenden Neubauprojekten war nach der Wiedervereinigung das Ziel verbunden, die Innenstadt funktionell zu komplettieren und städtebaulich zu ergänzen. Bis heute hat die Wohnfunktion eine vergleichsweise große Bedeutung, seit einigen Jahren zeigen sich aber auch hier zunehmende Leerstände im Wohnungs- und Geschäftsbereich.

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Masterstudiengang Stadt- und Regionalentwicklung

Masterprojekt 2017: Zukunfts( t )RAUM Huchting ! Entwicklungsperspektiven für den Stadtteil

Betreuer: Prof. Dr. Holger Schmidt

 

Im Sommersemester 2017 haben sich sechs Masterstudierende der Stadt-und Regionalentwicklung innerhalb ihres selbstorganisierten Masterprojekts mit Bremen-Huchting beschäftigt. Dieser Stadtteil im äußersten Westen der Hansestadt, ist sowohl randstädtische Wohnsiedlung als auch Dorf und weißt eine Vielzahl von sehr unterschiedlichen Handlungsbedarfen auf. Zusammen mit den Kooperationspartnern erarbeiteten die Studierenden innerhalb der Projektes eine Aufgabenstellung und leiteten ihre Lösungsansätze in einen integrierten Planungsansatz ab. Dafür wurden in einer Arbeitswoche vor Ort, mehrere Interviews, Bestandsaufnahmen und umfangreiche Analysen durchgeführt. Da ein selbst gewähltes Thema auch die eigenständige Projektorganisation erfordert, mussten zudem fortlaufend Termine vorbereitet und Meinungen ausgetauscht werden. Der höhere Lerneffekt rechtfertigte jedoch diesen Mehraufwand. Die Ergebnisse wurden der Öffentlichkeit im Rahmen eines Stadtspaziergangs und einer Ausstellung vor Ort präsentiert und sollen in die weitere Stadtteilplanung einfließen.


Masterprojekt 2016: „REALLABOR: Innenstadt und Smart Retail – Wie zukunftsfähig sind die in-nerstädtischen Einzelhandelslagen in Kaiserslautern?“

Betreuer: Prof. Dr.-Ing. Gerhard Steinebach

Der stationäre Einzelhandel ist seit jeher von Wandel und Umbrüchen geprägt. Auf Grund des technologischen Fortschritts und der zunehmenden Digitalisierung scheinen sich jedoch in immer kürzeren Abständen Veränderungen im Handel zu ergeben, die ihn nahezu unkalkulierbar machen. Insbesondere der demografische Wandel, der zunehmende Wettbewerbsdruck durch den Online-Handel, das veränderte Konsumverhalten sowie die Nutzung mobiler Endgeräte stellen den stationären Einzelhandel und damit die Innenstädte vor große Herausforderungen.

Im Rahmen des Studienprojekts soll für einen Teilbereich des zentralen Versorgungsbereichs der Stadt Kaiserslautern eine umfassende Einschätzung der Zukunftsfähigkeit vorgenommen werden. Diese umfasst methodisch:

 

 

  •    eine grundlegende Auseinandersetzung mit den Anforderungen, die an zukunftsfähige innerstädtische          Einzelhandelslagen gestellt werden, und die Ableitung von Erfolgskriterien,
  •    die Festlegung des Untersuchungsbereichs und Befragungen dort ansässiger Händler sowie städtischer          Akteure,
  •    die Auswertung und Einordnung der Ergebnisse bspw. in Form einer SWOT-Analyse.
  •    Aufbauend auf der Analyse sollen erste Handlungsempfehlungen für die Stadt abgeleitet werden.

 


Masterprojekt 2016: "Strategien zur Reduzierung des Wohnungsleerstandes in Unterlüß"

Betreuer: Prof. Dr. Holger Schmidt

Derzeit sehen sich eine Vielzahl von Städten und Gemeinden mit akuten Wohnungsleerständen konfrontiert. Ein Beispiel hierfür ist die niedersächsische Gemeinde Südheide, genauer der Ortsteil Unterlüß, welcher laut Zensus 2011 eine Leerstandsquote von über 18% aufweist. Im Wesentlichen konzentrieren sich die Leerstände in der Gemeinde auf die im Zusammenhang mit der Ansiedelung der Firma Rheinmetall entstandenen ehemaligen Werkswohnungsbestände.

Durch eine umfassende Auseinandersetzung mit den örtlichen Gegebenheiten, insbesondere  mit denen des Wohnungsbestandes und Leerstandes, sowie den aktuellen und zukünftigen Bedarfen an den Wohnungsmarkt und das Leben in Unterlüß, sollen planerische Konzepte entwickelt und geeignete Maßnahmen aufgezeigt werden, mit denen der Wohnungsleerstand aktiv reduziert werden kann. Hierzu befassen sich die Studierenden vertiefend mit den Bereichen des Allgemeinen- und Besonderen Städtebaurechts sowie mit Themen der Immobilienwirtschaft.

Die aktive Arbeit in der Gemeinde vor Ort unter Einbeziehung der ansässigen Bürgerschaft stellt hierbei einen essentiellen Baustein des Studienprojektes dar, um zielführende und realistische planerische Maßnahmenvorschläge zu erarbeiten.

Die Ergebnisse des Projektes werden am 27.06.2016 in Unterlüß in einer öffentlichen Abschlusspräsentation den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde vorgestellt und diskutiert.

Auch die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt Mainz ist von dieser Entwicklung betroffen. Aktuell steht hier die Schließung von drei der vier Bundeswehrstandorte zur Debatte.

Ziel dieses Studienprojektes war daher die Erarbeitung eines Grundlagenberichts zur Vorbereitung eines städtebaulichen Wettbewerbs für das Areal der GFZ-Kaserne. In diesem Kontext wurde auf eine nachhaltige Folgenutzung der GFZ-Kaserne besonderer Wert gelegt.

Da diese jedoch nicht allein durch die gestalterische und inhaltliche Konzeption erzielt werden kann, sollten ebenfalls Anregungen für die Prozessgestaltung der Umnutzung des Untersuchungsgebietes gegeben werden.

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Masterprojekt 2013: Die "Grünmetropole"

Betreuerin: Prof. Dr.-Ing. Karina Pallagst

Die "Grünmetropole" ist ein Beispiel für grenzübschreitende Zusammenarbeit im deutsch-niederländisch-belgischen Grenzraum. Dieses Projekt bot den Studierenden daher die Möglichkeit, sich innerhalb eines kurzen Zeitraums mit 3 verschiedenen Ländern und ihren unterschiedlichen Planungskulturen und -prozessen sowie deren Zusammenarbeit auseinanderzusetzen.

Ziel des Masterprojektes war es, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der 'Grünmetropole' zu analysieren und zu bewerten. Es sollte herausgearbeitet werden was sich hinter dem Begriff grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Untersuchungsgebiet verbirgt.

Das heißt: wie funktioniert die Zusammenarbeit, was beinhaltet sie, was bewirkt sie? Welchen Mehrwert bringt die Kooperation für die einzelnen Partner? Gibt es Diskrepanzen zwischen Theorie und Praxis in der Zusammenarbeit?

Blick vom Indemann auf das Kohlekraftwerk Weisweiler
Führung auf dem Tagebau Inden

Masterstudiengang Umweltplanung und Recht

Masterprojekt 2013: "Lärmaktions- und Luftqualitätsplanung im Ballungsraum Rhein-Main anhand des Beispiels der Stadt Hanau"

Betreuer: Prof. Dr.-Ing. Gerhard Steinebach

In der heutigen Zeit sind immer größere Teile der Bevölkerung durch Umweltprobleme belastet, die durch verschmutzte Luft oder Lärm hervorgerufen werden. 

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass am Tag jeder Dritte durch Verkehrslärm und nachts jeder Fünfte beim Schlaf gestört wird.

Ziel des Masterprojektes war es, Handlungsempfehlungen auf kommunaler Ebene für die Stadt Hanau zu erarbeiten, gerade auch im Hinblick auf die zweite Phase der Lärmaktionsplanung. Diese Maßnahmen dienen der Verringerung der Lärmemissionen von Straßen an den jeweiligen Konfliktpunkten.

Dabei stand die Erarbeitung eines Konzeptes im Mittelpunkt, das auch auf andere Konfliktpunkte übertragbar ist. Darüber hinaus wurde eine Strategie zur Öffentlichkeitsarbeit erstellt, die der Stadt Hanau eine breiter aufgestellte Information der Öffentlichkeit zu dem Thema Lärmminderung ermöglicht.

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